Methode

Die Rhythmische Massage hat zum Ziel, die Durchblutung günstig zu beeinflussen, die Bewegung der Gewebeflüssigkeit anzuregen und Fehlspannungen in Muskel- und Bindegewebe zu regulieren. Dadurch wirkt sie auf die Gesamtheit der Körperorgane und der Bewusstseinsebenen. Die Selbstheilungskräfte werden auf den Ebenen von Geist, Seele, Lebensleib und Körper angeregt. Verschiedene vegetative Funktionen wie z. B. die Atmung, die Verdauung, der Schlaf-Wach-Rhythmus und die Infektionsresistenz können durch die Rhythmische Massage positiv beeinflusst werden.

Die Grundgriffe Kneten, Friktion, Effleurage, Walken werden differenziert rhythmisch ausgeführt. Das belebend Rhythmische findet sich sowohl in den Massagegriffen, als auch in der Behandlungsabfolge und wird unterstützt durch eine leicht saugende rhythmische Griffqualität die das Gewebe von der Tiefe zur Peripherie hin löst. Situationsbezogen wird kräftig bis zart, punktuell bis flächig oder langsam bis schnell gearbeitet. Qualitäten sind beispielsweise bindend, lösend, atmend, entspannend, durchwärmend, belebend.

Die Lemniskate, mit ihren verschiedensten Abwandlungen, ist eines der Hauptelemente der Rhythmischen Massage und zeichnet mit ihrer Form der Acht die Urform des Lebendigen nach.
Rhythmus verbindet die Kräfte, er zentriert und harmonisiert.

 

Je nach Krankheitsbild werden während einer Behandlung verschiedene Körperregionen massiert. Sie beschränkt sich nicht auf den Ort der Erkrankung. Die Behandlung wird zeitlich individuell gestaltet. Danach macht der Patient eine Ruhepause, damit der Organismus die gesetzten Reize verarbeiten kann.

In der Rhythmischen Massage werden naturreine Öle und Salben verwendet, die jeweils auf das entsprechende Krankheitsbild oder auf das Behandlungsziel abgestimmt sind.